Zeitleiste

1183

 

stiften die Ortsherren und Adeligen Beringer und Konrad das Kloster „Soreth(um)“

um 1185

 

erfolgt die Grundsteinlegung für die Kirche St. Magnus

13.02.1211

 

unterstellt Papst Innozenz III. das Kloster seinem Schutz und bestätigt dessen Rechte und Freiheiten

nach 1230

 

vollendet man die spätromanische Probsteibasilika mit Mönchschor, Glockenturm, Kreuzgang und Konventbauten

1440

 

wird Schussenried reichsunmittelbare Abtei

1448

 

finden Bauernunruhen auch im Gebiet des Klosters statt

1486

 

errichtet man vor der Magnuskirche einen Abtbau und baut eine Bibliothek

1492 - 1494

 

wird ein spätgotischer Neubau des Mönchschors erbaut

1497

 

nimmt erstmalig ein Abt Schussenrieds an einem Reichstag teil

1512

 

verleiht Kaiser Maximilian dem Kloster die Hoch- und Blutsgerichtsbarkeit

am 29.3.1525

 

plündern Herrschaftsbauern die Klostergebäude

1610

 

wütet auch in Schussenried die Pest

am 13.01.1647

 

legen schwedische Truppen ein Feuer im Langhaus der Kirche und brennen Teile des Klosters nieder

ab 1656

 

erfolgt der Wiederaufbau der verwüsteten Konventanlage durch Michael Beer

1715 - 1717

 

arbeitet Georg Anton Machein am hochbarocken Chorgestühl

1744

 

entsteht das Mönchschor-Fresko von Gabriel Weiß

1745 - 1746

 

fertigt der Maler Johannes Zick das hochbarocke Deckenfresko in St. Magnus an

am 18.08.1750

 

erfolgt die Grundsteinlegung für den barocken Neubau

1754-1761

 

baut Jakob Emele den spätbarocken Bibliothekssaal

am 1.12.1802

 

unterzeichnet Abt Siard Berchtold die Verzichtsurkunde auf das Kloster

am 25.02.1803

 

wird die Reichsabtei säkularisiert und an den Grafen von Sternberg-Manderscheid übergeben. St. Magnus wird Pfarrkirche

von 1803-1835

 

währt die Herrschaft der von Sternberg-Manderscheids

1806

 

wird Schussenried württembergisch

am 1.04.1835

 

erfolgt der Verkauf der ehemaligen Klostergebäude an das Königreich Württemberg

um 1840

 

nimmt man einen Teilabbruch des Klosters (Ostflügel mit Bibliotheksraum, Kapitelsaal, Klausurkapelle, Krankenbau) vor

1875

 

wird eine psychiatrischen Heilanstalt errichtet (heute Zentrum für Psychiatrie)

1950-1977

 

erfolgt der Ausbau des Psychiatrischen Krankenhauses

1983

 

findet das 800-jährige Gründungsjubiläum des Prämonstratenserklosters Bad Schussenried statt

am 6.03.1983

 

eröffnet des Klostermuseum Bad Schussenried

ab 1997

 

ist das Neue Kloster Schussenried Ort eines Akademie- und Dienstleistungszentrums

Weitere Informationen zu Bad Schussenried
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook