Das 1183 gegründete Prämonstratenserkloster Schussenried liegt inmitten der Barocklandschaft Oberschwabens.
Nachdem im 30-jährigen Krieg große Teile des Klosters niedergebrannt waren, errichtete Baumeister Jakob Emele unter Abt Magnus Kleber ab der Mitte des 18. Jahrhunderts den Gebäudekomplex neu.
Zu den Hauptsehenswürdigkeiten des ehemaligen Klosters gehört das prachtvoll geschnitzte barocke Chorgestühl der Pfarrkirche St. Magnus und der lichtdurchflutete Rokoko-Bibliothekssaal im nördlichen Konventsneubau.
Das "Museum Kloster Schussenried. Verborgene Pracht - vom Leben hinter Klostermauern" befasst sich mit der Geschichte von Kloster Schussenried und der Entwicklung Oberschwabens und seiner Klöster.
Desweiteren finden in den Räumen des Klosters regelmäßig Kunstausstellungen und andere Kulturveranstaltungen statt.
Informationen im Überblick erhalten Sie auf dem Faltblatt >>> Kloster Schussenried
Der Bibliothekssaal befindet sich im Mittelrisalit des Nordflügels des Klosters, das zwischen 1752 und 1763 errichtet wurde. Er geht auf Entwürfe von Dominikus Zimmermann zurück und wurde unter Abt Nikolas Kloos (1756 - 1775) von dem Bad Schussenrieder Klosterbaumeister Jakob Emele zwischen 1754 und 1761 ausgeführt.